(Veröffentlicht im Oktober 2025 - 80 Jahre nach der Genehmigung durch das damalige Ministerium)
Meine multimediale Bilanz und ein Rechenschaftsbericht für 18 Jahre Tätigkeit als Jahrgangsvorstand
Der d - Jahrgang 1992 bis 1997 - eine ganz besondere Herausforderung

Diese äußerst attraktiven 25 (insgesamt 26) Maturantinnen und Maturanten
aus dem Jahre 1997 beginnen nicht von Haus aus mit mir als Jahrgangsvorstand!
Was es vorher noch nie gegeben hatte in dieser Anstalt: Eine Zusammenlegung von 2 Jahrgängen im 4. Schuljahr!
Und im 5. Jahrgang darf ich drei männliche "Lernschleifer" [Wiederholer mit ausgeprägtem Charakter] auch noch betreuen!
Auf dem Foto lache ich entspannt:
Einerseits weil ich auch diese Herausforderungen geschafft hatte, und andererseits, weil ich beschlossen hatte, für längere Zeit als Jahrgangsvorstand eine Pause zu machen!
Schulbeginn September 1992: Mir wird eine "Inklusionsklasse" als Jahrgangsvorstand zugeteilt - Eine große Herausforderung
- Ohne jeden Vorhinweis durch Administrator oder Direktor - beide gerade seit Kurzem installiert - wird mir im September 1992 ein d-Jahrgang zugeteilt, in dem sich 3 Mädels mit körperlichen Beeinträchtigungen befinden. Zwei davon sitzen im Rollstuhl, ein Mädel mit starker Gehbehinderung bewegt sich frei! Es ist ein - so sagt man 25 Jahre später - ein "Inklusionsjahrgang"!
- Nach einem davor erfolgten kräftigen verbalen Schlagabtausch mit Administrator und Direktor nehme ich diese Herausforderung an!
- Denn ein "Schweiga" lässt sich von niemandem "Weichkneten" oder "Biegen"! Er ist nämlich damals frisch gewählter Obmann der Personalvertretung - in freier Vorwahl (!) - mit erforderlichem Rückgrat!
- Meine Motivationsindikatoren:
Und ja!
Dieser nachstehende Videofilm soll und kann beweisen, dass ich im am Beispiel von Freizeitaktivitäten Wort gehalten habe!
Exkurs zum Thema "INKLUSION"
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen von Anfang an gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – unabhängig von individuellen Merkmalen wie Herkunft, Behinderung, Geschlecht oder Alter. Es geht darum, dass niemand ausgeschlossen oder benachteiligt wird.
Im Bildungsbereich bedeutet Inklusion, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen von Anfang an gemeinsam lernen, anstatt getrennt unterrichtet zu werden. Das Bildungssystem stellt dabei die notwendige individuelle Unterstützung und spezielle Förderung bereit. Und genau dies gab es für meine Kollegenschaft und mich nicht!
Sommer 1994: Impressionen von unserer Sportwoche am Pressegger See in Kärnten:
September 1995: Zusammenlegung (Fusion) der Jahrgänge d und c im 4. Schuljahr (!)- eine neue Herausforderung für Schülerinnen und Schüler und für den Jahrgangsvorstand
Fortsetzung siehe nächste Seite!